18. September 2010

Dass die folgenreich unerhörte Sinnkonsequenz

des EINMALIGEN GESCHEHENs/WERDENs ZWISCHEN keine „hochhaltbare Wert-Sache“ ist, die »aus« der Vergangenheit »stammt« und »in« die jeweilig »aktuellste Gegenwart herüber-gerettet werden« kann, um bei vorschriftlicher Anwendung »Zukunft sichernd zu wirken«, scheint vor allem vielen Menschen, die als „vorbildlich Konservative“ sich betrachten, bis heute überhaupt nicht einzuleuchten (siehe zur EINMALIGKEIT ZWISCHEN.pdf und anti-dekalogische IN-KONSEQUENZ.pdf).

Zur Frage, welche »zur unwiderruflichen Glaubenszustimmung vorlegbaren Wahrheiten« bis heute »vor« der WAS-und-WIE-GESCHIEHT-Frage wegen ihrer dogmatisch-festgelegten Herkunft aus der Übernatürlichkeits-Zone »als übernatürliche Unveränderlichkeiten verwahrt« (also konserviert) werden »sollten«, fallen mir als sinnvoller Nachtrag diese beiden bis heute systematisch bekämpften Vernunft-Sätze aus dem Jahr 1782 auf:

Das Andachtshaus der Vernunft bedarf keiner verschlossenen Thüren. Sie hat von innen nichts zu verwahren, und von aussen Niemanden den Eingang zu verhindern.

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INHALTS-ÜBERSICHT.pdf

1 Kommentare:

Blogger Bruno Reisdorff meinte...

Was mir besonders im Jahr 2010 immer wieder so extrem unangenehm auffiel:
Der GLAUBE vieler Menschen daran, dass jemand »die Autorität besitzen kann«, mit WORTEN und ZEICHEN die »endgültige Deutungs- und Bewertungs-Hoheit« über Geschehen festzulegen, an die »alle sich zu halten haben«.

Glücklicherweise sind die absurdesten Auswüchse, die solche »extrem-finalen Deutungshoheiten« sogar in aller ÖFFENTLICHKEIT »für sich in absoluten Fehlerlosigkeits-Anspruch nehmen«, besonders wirksam „irreführende Lehrstücke“…

5. Januar 2011 um 14:25  

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