7. Februar 2009

„Paradies-schlangenhafte Ausflüchtigkeiten“ – als „religiöse Patentlösungsempfehlung“?

 
Wann und wo und warum wird die vorgestellte Grenze zwischen Natürlichkeit und Übernatürlichkeit überschritten?

Wie kommt der Glaube an Übernatürlichkeit zustande?
(Die unbedingte Notwendigkeit eines Übernatürlichkeits-Glaubens wird in der römisch-katholischen Glaubensdurchführungsverordnung von der Gott-Anschauung so begründet: „...übersteigt das natürliche Erkenntnisvermögen der menschlichen Seele, ist also übernatürlich.“)

Ist die unentrinnbare Integrität allen Geschehens als „erstrebenswerter Fehlerlosigkeitszustand unveränderlich-übernatürlicher ART“ vorstellbar?!
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Papst Benedikt in seiner Kölner Synagogenrede:
„In Anbetracht der JÜDISCHEN WURZELN des CHRISTENTUMS hat mein verehrter Vorgänger in Bestätigung eines Urteils der deutschen Bischöfe gesagt:
Wer Jesus Christus begegnet, begegnet dem Judentum.

Ob Papst Benedikt vollkommen klar ist, wie folgenreich und zutreffend seine Aussage ist? Denn in der Sinnkonsequenz der integrativen Unentrinnbarkeit des Geschehens/Werdens wird in hintergründigster Dichte erkennbar:

DIE WURZEL DES JUDENTUMS BLEIBT
DIE
brennend geschehensinteressierte FRAGE.
Und diese FRAGE - gerade auch von Jesus in hintergründig-geradliniger Sinnkonsequenz hinsehend und handelnd gelebt - relativiert jede Überheblichkeit in den notwendigerweise nullfixierten Exklusiv-Bereich vorgestellter Unveränderlichkeiten, wo sie hingehört: ins Erfolgssüchtig-Absurde der weltweit verbreiteten Endsieg-Gläubigkeit.

DIE WURZEL DER PHILOSOPHIE IST JEDOCH
zumindest teilweise ziemlich »TEIL-VERHÄRTET«
,...
...weil sie in ihrer Geschichte immer wieder >von Beständigkeits-Wunschvorstellungen aus< die Welt erklären wollte, die sehr banalen Festigkeits-Ursprungs sind... illusionär raumzeit-standpünktlich bis zu... Heidegger, der diese Philosophie erneut auf die (scheinbar) erfolg-versprechende Beständigkeits-Spitze getrieben hat. (Rationalität und Nullfixierung werden leider oft bis heute als »absolut zuverlässig zusammengehörig« bewertet - ein nachweislicher Irrglaube.)

Diese absurde religiös-philosophische Zwistigkeit löst sich zur Zeit erkennbar auf!
- siehe z.B.
DLF-Sendung vom 26.12.2007
"Vom Ende starrer Systeme" (von Hans-Jürgen Heinrichs):


Die DLF-Sendung vom
22.03.2009 (9:30 Uhr - Essay und Diskurs)
"Grenzgänger
Der Quantenphysiker Thomas Görnitz"

(von Hans-Jürgen Heinrichs)
ließ sich bis Ende 2009 mit mp3-Datei-LINK.pdf über www.dradio.de als mp3 "runterladen".
Weil diese mp3-Datei seit Januar 2010 nicht mehr vom Deutschlandfunk „zum Runterladen angeboten“ wird, habe ich mp3-Datei-LINK.pdf um „2 quantentheoretische Videolinks erweitert“. Meine Notizen während dieses DLF-Gesprächs (was Quantenphysik mit Welt als Ganzes, Geist und Materie usw. zu tun hat...) habe ich im April 2009 als Seite 14 in kein APRIL-SCHERZ 01.04.2009.pdf übernommen.
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Jesus'?-Frage.pdf – denn Vertrauen kann nur werden, wo sorgend und aufrichtig danach gefragt wird, was wirklich geschieht (geschehen ist) – oder
GEGEN-wahrheitliche VERTRÖSTUNGEN.pdf? - mangelndes GESCHEHENS-INTERESSE.pdf? - (anti)dekalogische INKONSEQUENZ.pdf?

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