29. Dezember 2011

Weiterhin nur »NULL zu EINS« fragen,

die übliche Frage,

„…um zu erfahren, ob sie zum gewünschten Ziel führt – ja oder nein? Das ist die zweiwertige Logik. Aber diese zwei-wertige Ja-oder-Nein-Logik ist eben nicht die Logik der Natur.“

Diese in Anführungszeichen gesetzten Worte sind ein Zitat aus dem Kapitel I
Neues Denken für eine Welt von morgen des Buches (ISBN 978-3-86581-269-8)
Das Lebende lebendiger werden lassen von Hans-Peter Dürr.

Zu meiner Überraschung spricht der Elementarteilchenphysik-Professor Hans-Peter Dürr schon „seit längerem“ (ein Jahr-2001-Beispiel: http://www.youtube.com/watch?v=aRHaj_ImW8E) wundervoll hintergründig von der „zwei-wertigen Ja-oder-Nein-Logik der Apfelpflücksprache“, die nach meiner Ansicht sogar „grundlegend“ für die Lehre (oder Leere?) vom SEIN vor dem Hintergrund des NICHTS sich erweist – denn:

Dieser Glaubens-Grundsatz wird bis heute absolut unveränderlich verehrt:
Nicht WIE geschieht – sondern dass nicht NICHTS ist ,  sei das Unerhörte. 
Was mir natürlich sofort einfiel: „wo“ seit 1783 (ISBN 3-934658-10-5) die pflückbare Frucht als „eine Lust für die Augen und angenehm zum Betrachten“ beschrieben wurde... und warum ich mit dem NICHTS (für das die Null immer wieder als »Stellvertreter gesetzt« wird) schon immer „nichts anfangen konnte“ - warum_NICHTS.pdf?

In Das Problem des Menschen (ISBN 3-579-02579-1) von Martin Mordechai Buber las ich Anfang 2010, dass das NICHTS (vor dem das SEIN betrachtbar in seiende Erscheinung tritt) im Judentum nicht vorkommt. Welche verhängnisvoll nachhaltigen Vorstellungen schon frühe Kirchenväter wie Johannes Chrystosomos und Augustinus von Hippo an den paradiesischen Lust-für-die-Augen-Apfel »NULL zu EINS fest-gemacht haben«, habe ich in Einige Worte zur Herkunft und den verhängnisvollen Folgewirkungen der KLUGEN SCHLANGE mehr als „nur vage angedeutet“...

Ich halte es für sinnvoll, nochmal auf meine 4 Text-Bilder aufmerksam zu machen:
... und auf folgende Wort-Gegenüberstellungen, die ich in »böser« Absicht  mit oder in den üblichen Entweder/Oder-Zusammenhang bringe:
Sein oder Nichtsein?
natürlich oder übernatürlich?
Weltlichkeit“ oder „Entweltlichung“?
absolute Seinsfülle“ oder „überseiende Nichtheit“?
Mit „absolute Seinsfülleoder überseiende Nichtheit“ soll welcher »Gott« gemeint »sein«? Meine »bös«-artige Frage vom 5. Dezember 2011, ob möglicherweise „die Zeit“ der beweglich durchgehenden PERLE des GLAUBENS.pdf fast „unbemerkt angebrochen“ sei, ist natürlich die Frage nach der extrem auffälligen Unhaltbarkeit des unerbittlich-endgültig dogmatischen Vorstellungsmodells „vorgestellte Unveränderlichkeit“, das zu seiner »NULL-zu-EINS-Glaubens-Verkündigung« offenbar nach wie vor „hübsch aufgereihte“ Greifbarkeiten zum Anfassen »benötigt«...
Aus diesem »NULL-zu-EINS-Glaubens-Verkündigungs«-Grund habe ich meinen Post vom

5. Dezember 2011

Welche „Informationen ermöglichen“ ausschließlich EIN-MALIGES GESCHEHEN/WERDEN ZWISCHEN?

»an die«  beweglich durchgehende PERLE des GLAUBENS.pdf als Seiten 6 bis 9 »dran-gehängt«.

Gelassenheit 2012

heißt das Thema eines Kalenders, der am 30.12.2011 als „Dank für Spende“ in meinem Briefkasten lag:Ich gebe zu, dass mich dieser Juni-2012-Spruch ziemlich „auf die dualistisch jenseits-gläubige Fragen-Palme brachte“. Zur frag-»würdigen Wirklichkeits-Bezogenheit« dieses »zu unwiderruflich verpflichtendem GLAUBENs-HALT aufrufenden« Juni-2012-Spruches fiel mir natürlich dieser unerhört sinnkosequente WIE-GESCHIEHT?-Fragen-Zusammenhang (wie im screen shot staatlich verordneter Glaube?) ein:
(5.) Gegenseitiges Vertrauen, ein zugleich unfassbares und sehr konkret erfahrbares Zwischen-Phänomen, kann nur nach unablässig konkretem Bemühen in allen erkennbaren Zwischen-Bereichen des ewigen Geschehens/Werdens
WERDEN...
(9.) und findet sich da ein, wo sorgend und aufrichtig danach gefragt wird, was (WIE) wirklich geschieht (geschehen ist).

??????????

Und FRAGE-folglich fragte ich mich, ob ich „am letzten Tag vor 2012“ aus diesem »zu versprechendem GLAUBENs-HALT aufrufenden« Anlass dieses Bildschirmfoto der Seite 24 meiner Datei wie ZWISCHEN geschieht.pdf veröffentlichen sollte: 
 

Welcher "GLAUBENs-HALT HÄLT, was HOFFNUNG als SICHERHEIT verspricht"?

Meine WAS-JETZT?-"Antwort" auf diese Frage verbindet zugleich mit meinen guten Neujahres-Wünschen

(Die bis zum 4. März 2011 „letzten Veröffentlichungs-Anlässe zu“ http://www.brunoreisdorff.de/setzbares_VERTRAUEN_als_Endlos-GEWINN-Spiel.pdf sind unter →DateiEigenschaftenBeschreibung dieser pdf-Datei zu finden.)

7 Kommentare:

Blogger Bruno Reisdorff meinte...

Wer glaubt, die FRAGEN-offene Aufrichtigkeit anderer (als „ahnungslos-formbare Masse“ verachtend) beliebig ausnutzen zu können, misshandelt Wirklichkeit – mit oft fatalen Folgen. Wirklichkeit ist – nicht nur aus der Sicht zweckorientierter Ausnutzer – das „subversivste Element“, das es überhaupt gibt. Wirklichkeit findet schließlich immer ihren Weg. Auch die in die Welt gesetzte Lüge ist als Tat Geschehen, wenngleich sie als statisches Trugbild Geschehen missachtet. Letztlich scheitert Erlogenes an der Wirklichkeit und entdeckt und bestätigt damit Wahrheit.
(Aus meiner tagebuch-artigen Aufzeichnungs-Sammlung 2003: NICHTS NEUES.)

4. Januar 2012 um 05:51  
Blogger Bruno Reisdorff meinte...

Zu der „schon länger... mich beschäftigenden“ FRAGE,...
welcher »GOTT« mit „absolute Seinsfülle“ oder „überseiende Nichtheit“ gemeint »SEIN« SOLL, fand (und dokumentierte) ich „erst kürzlich“ fast „ungläubig ablichtend“, dass »für Gott« „Abgrund des Nichts“ als sogar „besonders zeitgemäße“ Sprachregelung „von spiritueller Seite“ bewertet »sein soll«...

25. November 2015 um 08:26  
Blogger Bruno Reisdorff meinte...

Als Zitatquelle zum leider übel-folgenreichen „Glauben an das SEIN vor dem Hintergrund des NICHTS“ empfehle ich ein „älteres Jahrhundertzeugen-Interview“, das ohne Datums-Angabe seit 2011 im www veröffentlicht ist:
9 Minuten und 15 Sekunden nach Beginn dieses Interviews wird diese unhaltbare DENK-Tradition in fast „unglaublicher Dichte anschaulich-genau angesprochen“:
https://www.youtube.com/watch?v=3zHOd-B4iT0&t=09m15s
In Schriftform konvertiert, was 9 Minuten und 15 Sekunden nach Beginn… die Jahrhundertzeugen-Stimme von Walter Jens sagt:

„HEIDEGGER habe ich schon bewundert – ich VERSTAND das bei WEITEM NICHT. Aber wie dieser Alemannen-Schädel ins Gestein hineinbohrt und fragte: WAS IST DAS NICHTS? MAN KANN NICHT SO FRAGEN, sagt er dann → DENN: DAS NICHTS - in Anführungsstrichen - IST UR←SPRÜNGLICHER ALS DAS SEIN.

??? ??? ???
Falls FRAGEN zum angeblichen NICHT-SO-FRAGEN-KÖNNEN aufkommen sollten:
2 SCREEN SHOTS aus dem Jahr 2013 - mit 2 LINKS zum IN-WAHRHEIT-IST-DAS-NICHTs-Thema: https://plus.google.com/117337411734235884230/posts/QWqYNXYJJzf

22. Dezember 2015 um 15:05  
Blogger Bruno Reisdorff meinte...

…zur Frage der von Heidegger „beklagten Seins-Vergessenheit“:
Wie genau ist wissbar, warum außer unzertrennlich-einmaligem WERDEN-ZWISCHEN... nichts Wirkliches möglich ist?:
„Aus“ einer öffentlich zugänglichen Quelle hatte ich »Seins-Ungläubiger« einen auslassungslosen O-Ton-Ausschnitt angehört und gespeichert unter dem Namen: „abstrakte Vergleichs-Systematik 'IST nach' Heidegger 'das Bestimmende der Technik'.mp3“ – und erst später… die gesprochenen Sätze notiert. Auf die Frage nach einem „Berührungspunkt zwischen der Technik und der Philosophie“ antwortete im Jahr 1964 der »Seins-Philosoph« Heidegger einem buddhistischen Mönch:

»Auf Ihre Frage würde ich sagen JA – und zwar ein sehr wesentlicher Zusammenhang – und zwar zunächst dadurch gegeben, dass die moderne Technik aus der Philosophie entstanden ist: aus der modernen Philosophie, die zum ersten Mal den Satz aufgestellt hat: „NUR DASJENIGE, was ich klar und deutlich – das heißt ‚MATHEMATISCH‘ – gewiss erkenne, ist WIRKLICH.“ Es gibt einen berühmten Satz eines deutschen Physikers, Max Planck, der lautet: „Wirklich ist nur das, was messbar ist.“ Und dieser Gedanke, dass die Wirklichkeit nur soweit dem Menschen zugänglich ist, als sie messbar ist – im Sinne der mathematischen Physik –, dieser Gedanke bestimmt die ganze Technik. Und sofern dieser Gedanke zuerst gedacht wurde von Descartes, dem Begründer der neuzeitlichen Philosophie, ist der Zusammenhang zwischen der modernen Technik und dem philosophischen Denken ganz klar.«

9. Januar 2016 um 15:13  
Blogger Bruno Reisdorff meinte...

Wie extrem weitgehend genetische Manipulationsversuche als SOGAR „technische MÖGLICHKEITEN“ zur »beliebig-praktizierbaren Endgültigkeits-FESTLEGUNG menschlicher WAHRNEHMUNGs- und REAKTIONs-FÄHIGKEITEN« fehlbewertet wurden, beschrieb der »Seins-Philosoph« Heidegger – Heidegger bezeichnete diese „technischen Möglichkeiten“ als „bereits schon von Nobelpreis-Trägern in einer Tagung in Lindau ausgesprochen“. Nur ein auslassungsloser Zitatauszug zur „Gefährlichkeit der Technik“ aus einem Interview*, das zurzeit als Heidegger-O-Ton im www veröffentlicht ist:

„So denke ich an das, was sich heute als Biophysik entwickelt: dass wir in absehbarer Zeit im Stande sind, den Menschen so zu machen – das heißt ‚rein in seinem organischen Wesen so zu konstruieren‘ –, wie man ihn braucht: GESCHICKTE und UN-GESCHICKTE, GESCHEITE und DUMME. So weit wird es kommen. Die technischen Möglichkeiten sind heute bereit.“
______________
*Das Jahr 1975 ist als Datum dieses Heidegger-Interviews angegeben.

14. Januar 2016 um 14:31  
Blogger Bruno Reisdorff meinte...

Zum offenbar bis heute weitverbreiteten Irr-Glauben, „Intelligenz und geschehensinteressierte Fragenoffenheit“ seien »sehr verschiedene Dinge« - denn als »wirklich entscheidend↔bedeutsam« sei jeweils »das (in Zahlen, Bildern, Symbolen und Worten) präsentierbare END↹ERFOLGs↹ERGEBNIS an↔zu↔sehen« -, folgt eine Kopie (m)eines Kommentars vom 5. Mai 2015* um 09:03 Uhr:

Natürlich gerade auch „bei“ der selbstverantworteten FRAGE nach dem SINN bitte nicht vergessen:
Humor und Ernsthaftigkeit bleiben bekanntlich – fast – „das genaue Gegenteil“ von „absolut unvereinbar“:

„Humor und Ernsthaftigkeit“ wirkten...zusammen „beim Buchtitel“
„Etwas mehr Hirn, bitte“?
Wegen der 2015 erschienenen „Einladung zur Wiederentdeckung der Freude am eigenen Denken und der Lust am gemeinsamen Gestalten“ von Gerald Hüther (ISBN 978-3-52540464-5)
— HEUTE um 08:14 Uhr per Email gefragt:
Was nun, wenn die genetische 'Determination' nichts ANDERES 'im SINN haben' kann, als diese erstaunlichen Rahmenbedingungen zu „besorgen“?:

ALLES LEBENDIGE (gibt es dieses „ALLES LEBENDIGE“ überhaupt?) kann nur hinsehend-handelnd sein „unaufhörlich angesprochenes ICH-SELBST“ entfalten, indem „ES“ darauf reagiert, „was“ („IHM“) im unaufhörlichen Werde-Prozess... in irgendeiner Weise bewusstwird...
________________________________
*Veröffentlicht 'unter' http://brunoreisdorff.blogspot.de/2008/12/was-geschieht.html

15. Januar 2016 um 10:11  
Blogger Bruno Reisdorff meinte...

KOPIE* (m)eines kurzen Hinweises vom 21.10.2015 auf „zurzeit noch“ hörbare und lesbare Worte des Astrophysik-Professors und Philosophen Harald Lesch:

Vom WIE Wissbaren „DIE NATUR IST EIN GANZES“ zur Frage, „woraus die Wirklichkeit besteht“?
5 Minuten und 42 Sekunden nach Beginn von
http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2015/10/21/dlf_20151021_0944_5078074e.mp3 „fallen hörbar“ folgende bemerkenswerte Worte: „Die wichtigsten Dinge in unserem Leben sind auf jeden Fall nicht messbar – sie machen aber die wunderbaren Momente des Lebens aus.“
http://www.deutschlandfunk.de/grenzen-der-erkenntnis-bessere-forschung-mit.886.de.html?dram:article_id=334489

_________
*Link zum „ORIGINAL vom 21.10.2015“:
https://plus.google.com/117337411734235884230/posts/6Ci4Wa1W5Dy

21. Januar 2016 um 08:38  

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