19. Juli 2010

Email-Antwort auf übliche Spekulationen über „Gottes »Wille«“,…

… welcher offenbar bis heute sehr weitgehend unverändert als „absolute Superfähigkeit“ angesehen wird. Als ob die unvorstellbare und unbenennbare Integrationskraft allen GESCHEHENs/WERDENs eine sehr spezielle Willensrichtung „verkörpere“, die jede willentliche Reaktion des selbsthinschauenden Menschen auf bedenkliche Bedingungen, die eine positive Entwicklung erschweren oder verunmöglichen und deshalb berechtigte Fragen sowie angemessene Reaktionen nötig machen, als „Trennung von Gottes Willen“ erscheinen lässt.
Der übliche Glaube daran, dass die Selbstbenennung der unentrinnbaren Integrität allen GESCHEHENs/WERDENs im Bericht Der brennende Dornbusch zum Inhalt habeICH bleibe auch für alle Zukunft unverändert exakt der, der ich schon immer war, offenbart eine erkennbar sehr nullfixierte „Gottes“-Vorstellungs-Welt, die die Adressatin meiner folgenden Email-Antwort natürlicherweise immer wieder „ziemlich ratlos“ macht (mich auch). Sie mailte mir

- Betreff UNGLAUBLICH -

am 18. Juli 2010, dass es für diese absurd nullfixierte Missachtungstradition gegenüber den unauflöslichen Gegenseitigkeitsvoraussetzungen allen GESCHEHENs/WERDENs kein Zwischen zu geben scheint, sondern nur einzelne Objekte, die „letztlich“ im scheinbar „göttlichen“ Schmelztiegel sich zu vereinen haben.

Email-Antwort vom 18. Juli 2010 um 07:35 Uhr:

Den Glauben an die totale Auflösung der persönlichen Authentizität mit dem Bild der Wassertropfen im Ozean hat als "bedeutendste" Mystikerin vor allem Teresa von Avila in die Welt gesetzt. Du kannst diese von mir DEKALOGISCH kritisierte "Weisheit" in kein APRIL-SCHERZ 01.04.2009!pdf auf Seite 10 (und 11) finden. Für die meisten Menschen spielt sich die "persönliche Authentizität" innerhalb der Außenhaut ab, solange der Mensch "in ihr" lebt. Mit dem Tod macht sie sich "als Seele" aus diesem haut-begrenzten Ort davon. Und dann kommt das übernatürliche (Er-)LÖSUNGSMITTEL mit flüssigem Wassercharakter. Deshalb wohl auch die WASSER-Taufe so früh wie möglich, damit der übernatürliche Anschluss an diesen "Nach-Lebens-Zustand" möglichst übergangslos-fließend "funktionieren" kann.
Du sagst es treffend: Es sind die einzelnen Objekte, an die die Menschen ihre Aufmerksamkeit mit aller Vorstellungs-Gewalt festkleben. Und weil sie irgendwann intuitiv merken, dass das ein "unhaltbarer Vorstellungs-ZUSTAND" ist, kommt dann als Heraklit-Satz Alles fließt... als vorstellbare Patent-Auflösung, die alles zur Flüssigkeit erklärt. Schau mal den letzten Satz im Rahmen der Seite1 von WIE und WARUM ausschließlich zwischen GESCHIEHT.pdf und "lache Dich vom Ast".

Es muss ja "unglaublich schön" sein, in der jeweils besserwissendsten Glaubensgemeinschaft (PARTEI?) "sich vollkommen aufgelöst wiederzufinden". In offenbar "genau dem", was °man° unter Liebe am liebsten verstehen möchte - aus beharrlicher Gewohnheit (die bisher immer wieder "auch enttäuscht" wurde). Der endlos-frustrierende Misserfolg „verdoppelt“ automatisch-regelhaft das Festhalten an der vorstellbaren Orientierungs-Modell-Welt – im mystischen(?) Endzustands(?)-Dogma(?) von der TOTALEN Auflösung...

Das Gesamtgeschehen als (immer wieder enttäuschter) WILLE & VORSTELLUNG?

Fällt mir nur zu ein, dass ich jetzt Kaffee trinken möchte.
Ich hoffe, Du hörst nach dem Lesen so "zeitig" mit dem Lachen auf, dass Du anschließend noch "etwas Gutes zu Dir nehmen" kannst.
Alles unvorstellbare Gute
Bruno

P.S.: Auf der ersten Seite von INHALTS-ÜBERSICHT.pdf im Abschnitt mit den 2 Spalten sind ziemlich viele Aufklärungsworte "in lebendigen Zusammenhängen versammelt". Meine beiden Beiträge an Publik-Forum sind nach meiner Ansicht "besonders" zum "SICH-Lösen aus (dogmatischen) Festigkeits-Vorstellungen" anregend. Man kann diese Worte jedoch nicht "einfach schlucken" und dann "innerhalb der eigenen Außenhaut auf eine auflösende Wirkung" hoffen. Fragen WIE GESCHIEHT? muss man TÄTIG zulassen - nicht im eigenen Selbst verortet "unter Kontrolle zu bringen versuchen"...
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Treffende „Einwickel-Antwort“? –> als „kalifornische Email“ vom 19. Juli 2010 um 18:22 Uhr:


Wenn vorstellungs-folgsame Mehrheiten endlich einsehen könnten, dass Liebe NICHT bedeutet, in wohlig-warme Decken gewickelt und vor der Umwelt behütet zu werden,

sondern das „genaue Gegenteil“, nämlich das brennende Interesse am Geschehen, an dem wir als Liebende und Geliebte aktiv teilnehmen,

dann würde sich auch diese „ewige“ Suche nach diesem „totalen Auflösungs-Schutz“ erübrigen.
Aber das ist wohl zu viel verlangt, weil es mit Schwierigkeiten verbunden ist, mit EIGENEN AUGEN über den dogmatisch vernähten Saum dieser illusionären Einwickel-Decken hinauszuschauen.
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Nachtrag am 21.12.2015 zum Problem der systematisch missachteten Vollkommenheit des unauflöslich-gegenseitigen Wahrnehmungsanstoßes:

Mit meiner Datei vollkommen.pdf hatte ich seit dem 23.05.2009 bewusst nur über die hintergründig vor-informierende zwanzigsten Seite meiner Datei Mosaische BEWUSSTWERDUNGsFOLGE.pdf verbunden. Weil inzwischen vollkommen.pdf „sehr leicht im www aufgefunden werden kann“, veröffentliche ich ein Foto der zwanzigsten Seite Mosaische BEWUSSTWERDUNGsFOLGE.pdf:


Falls auch weiterhin… als „weitestgehend vernachlässigbar“ fehlbewertet „bleiben sollte“, was WIE auf den unmittelbar Außen und Innen betreffenden Wahrnehmungsanstoß „physiologisch folgt“, kann vielleicht mein Kommentar vom 20. Juni 2012 um 11:50 Uhr „WIE GESCHIEHT?“ fragend weiterhelfen

2 Kommentare:

Blogger Bruno Reisdorff meinte...

Heute als Email-Schluss um 7:41 Uhr abgesendet:

Ich bin mir ziemlich sicher, dass irgendwann auffällt,

warum das in unvorstellbar direkter Gegenseitigkeit unaufhörlich angesprochene Ich-SELBST das bisherige "zeiträumlich verortete Ich" unbedingt "ablösen" MUSS...


Wenn die an Übernatürlichkeits-Zonen sich klammernden Gläubigen irgendwann sogar bemerken, dass dieses "unaufhörlich in einzigartig-verbindender Gegenseitigkeit Bewegende" nicht sterben kann, "fallen" sie vermutlich aus ihrem "superbequemen Glaubensbett". Dann kann sogar "sein", dass sie allen "möglichen piusbrüderlichen Festhalte-Bündnissen" tschüss sagen... und beginnen, sich FRAGEND dafür zu interessieren, was und WIE WIRKLICH GESCHIEHT...

Diesen Satz habe ich ("glaube ich") irgendwann schon mal "bei dir" gelesen:
Aber das ist wohl zu viel verlangt, weil es mit Schwierigkeiten verbunden ist, mit EIGENEN AUGEN über den dogmatisch vernähten Saum dieser illusionären Einwickel-Decken hinauszuschauen.


Alles unvorstellbare Gute
Bruno

22. Juni 2012 um 07:48  
Blogger Bruno Reisdorff meinte...

Am 21. September 2008 „aufgeschriebene Gedanken“ als (meine) Reaktion auf schriftlich geäußerte „GOTT-IST-FEST“-Unveränderlichkeits-Wunschvorstellungen:

Geschehen bleibt GESCHEHEN ZWISCHEN
Geschehen bleibt GESCHEHEN ZWISCHEN – immer – einmalig wie unzertrennlich. Das „Nichts“ mancher Mystiker* „löst sich in nichts“ auf, wenn man bedenkt, dass alles zwischen geschieht. Dass alles nur zwischen geschieht, bleibt natürlich auch unzertrennlich und wird dadurch, dass es unübersehbar wird, nicht „plötzlich übernatürlich“ - nur: weil es nicht vorstellbar ist...
Auch „Auflösung persönlicher Authentizität“ (mit dem Sterben) löst sich in nichts auf.
Niemand hat bisher „sich vorstellen können“, dass das (ur)-schöpferische Zwischen kein zeiträumliches sein kann... (und dass es „eher“ das „exakte Gegenteil von Nichts“ ist). Bisher mein(t)en die meisten „sich was Denkenden“, dass das Gegenteil von NICHTS besonders FEST SEIN müsse, was natürlich ziemlicher Härte-Quatsch ist, der sich - erkennbar - allein an sinnlichen Festigkeitserfahrungen FEST-MACHEN möchte…

* Beispiel Meister Eckhart: „Sage ich ferner: Gott ist ein Sein - es ist nicht wahr; er ist (vielmehr) ein überseiendes Sein und eine überseiende Nichtheit.“

22. Juli 2015 um 22:59  

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