2. Juni 2009

Der illusionär-lineare Zeit-»UNGEIST« des FUNDAMENTALISMUS

... »beherrscht« nicht nur »RELIGIÖS GEMEINTE« VORSTELLUNGs-WELTEN
und ihre fragenscheu-abnickenden FOLGSAMKEITs-GEMEINSCHAFTEN,...
was bis in „aus durchsichtigsten Peinlichkeits-Gründen verheimlichte“ Einzelheiten „überprüfbar belegt“ wird - „auf“ meiner Internetseite.
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Wenn KINDER schon im Vorschulalter daran gewöhnt werden, absolut unveränderliche Fehlerlosigkeits-Zustände anzubeten und die vollkommen integrative Unentrinnbarkeit des GESCHEHENS/WERDENS mit absurden Vergleichen wie »GOTT(?) ist STÄRKER als SUPERmann« in die banale Überlegenheits-Ecke »über-natürlichster ART« abzudrängen, wird VerantwortungsbewusstWERDEN systematisch erschwert - »zugunsten« illusionär-linearer VORSTELLUNGS-WELTEN fundamentalistischer »Sucht-ART«...

Beachtenswerte FOLGE dieser primitiven Überlegenheits-SUCHT war im August 2006 die entlarvende KRITIK einer Mutter, die im WDR-Forum Staatlich verordneter Glaube? an »obrigkeitlich vorgeschriebenen OBEN-EHR/UNTEN-FURCHT-Polaritäten« zweifelte: Ein »GOTT«, für den EHR-FURCHT »NRW-schul-GESETZLICH FEST-geschrieben« SEIN MUSS, müsse entsprechend "kein Gott der Liebe SEIN" - sondern "selbstverständlich ein fehlerfeindlicher Überlegenheitsstreber"...

STATISCHE Voll-ENDUNG als erstrebens-WERTER ZUSTAND??? - weil »für alle demokratisch beschlossen«? Oder wäre es sinnvoll, die GENIAL ZWISCHEN-schöpferische FRAGEN-Offenheit der Kinder zu fördern, die erfolg-süchtig glaubenseifrige Erwachsene sehr nachdenklich machen (könnten)? - wie z.B. in beweglich durchgehende PERLE des GLAUBENS.pdf berichtet...
Einem
um mehr als zwei Jahrhunderte älteren GENIE fielen - damals natürlich noch ohne Gummi - zu dieser Teilchen/Welle-FRAGE u.a. folgende ZWISCHEN-schöpferische ZEILEN ein:

Dann hat er Theile in seiner Hand,
fehlt leider! nur das geistige Band.


(Nicht nur das leider! fehlende BAND bleibt für die vielen geistig beweglichen KINDER suchbegriff-geeignet.)

Am 11. August 2006 schrieb ich im WDR-Forum Staatlich verordneter Glaube? zu diesem bis heute HOCH-aktuellen TOTALITARISMUS-Problem unter dem Namen Frager:
Einige „relativ alte“ Denker haben ihre „Erkenntnisfäden“ zuerst an den Dingen festgemacht. Sie versuchten in Verfolgung dieser Blickrichtung, „hinter“ das Wesen der Dinge und hinter komplexe Wesens-Seins-Zusammenhänge zu kommen. Hinter den Vergänglichkeiten vermuteten sie das absolut unveränderlich Perfekte, das alles bewegend zusammenhält: die Bewegungsursache, den metaphysischen Beweger. Das hatte die verheerende Folge, dass ein wegen seiner absoluten Vollkommenheit unveränderlicher Gott als Ursprung und Verwalter „für wirklich alles“ konstruiert und „hoch-definiert“ wurde. Das Führer-Gefolgschafts-Unwesen hatte sein „statisches Urmodell“: statische Vollendung als „erstrebenswerter Zustand“. Wer „Gott“ in diesen „statischen Vollendungszustand“ hineinprojiziert, gibt damit zu, dass er nichts anderes als ein maximal optimiertes Vorstellungsmodell für den „absoluten Überlegenheitszustand“ sucht. Gott – ob man an ihn glaubt oder nicht – ist an dieser Suche nicht beteiligt.
Zu „SUCHT“ - oder „SUCHE“:
Weil die vom GESCHEHEN/WERDEN unaufhörlich WEITER-entwickelte DIA-LOGISCHE FRAGEN-OFFENHEIT* (auch mir) keine andere Wahl lässt, als zeit-unabhängig möglichst aktuell zu bleiben – denn nichts geschieht „innerhalb“ zeit(räum)licher Abständigkeiten –, bleiben WEM? unvorhersehbare „Änderungen vorbehalten“...
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*???: Kann es als „sinnvoll sich erweisen“, FRAGEN als vom Geschehen selbst „anvertraute Geschehensbegleiter“ zu erkennen und zu behandeln? (Obwohl es - fast - kaum zu glauben ist, ist diese grundberechtigte Frage „nach“ meiner ernüchternden Erfahrung als „Fragengrund-Frage“ die unbeliebteste ...)

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