17. Dezember 2008

Vorgestellte Unveränderlichkeiten, von denen aus man sich sogar >zuverlässig in gemeinsam vorstellbare Höhen emporzählen< kann?

Mich interessiert seit meiner Kindheit, „worauf“ DIE VIELEN MENSCHEN ihre „religiös gemeinten“ Vorstellungswelten „aufbauen“, DIE „unverrückbar fest“ AN GOTT GLAUBEN - und ERKENNBARES GESCHEHEN, das nicht in ihre Vorstellungswelt passt, mit allen passend erscheinenden Mitteln NICHT WAHRHABEN WOLLEN.
Brennendes Geschehensinteresse ist natürlich vollkommen auf die nicht abschließend zu beantwortende Frage angewiesen
WAS GESCHIEHT?
Es lässt sich leicht zeigen, dass sehr viele Menschen nicht vorwiegend an Geschehen interessiert sind, sondern an Patentlösungs-Vorstellungen, die auf „absurde Endsiegvorstellungen abheben“. Es gibt viel nachlesbares Zeug und u.a. auch dreidimensionale Unübersehbarkeiten, die rücksichtslose Durchsetzer & Vorstellungs-Folgsame auf diesem „Patentlösungs-Weg“ hinterlassen.
Immer wieder sind es unvernünftige Vergleiche, die von einer „vorgestellten Null aus“ als „feststehendem Urgrund allen SEINS“ in „ungeahnte Höhen vorstoßen“ wollen. Das ist nicht nur in manchen „religiösen Gedanken-Gebäuden“ auffällig.
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Mein 11. Beitrag an das Internetforum der Zeitschrift Publik-Forum zum Thema
„Das eigene Gottesbild“
am 26. August 2008 um 10:09
(Anstelle des eingegebenen ☺Stand☺ war zu meiner Verblüffung JStandJ „publik angekommen“.)


>von uns unvollkommenen Menschen<
Die „reale Sicherheit“, von der Sie, sehr geehrte Dina, schreiben, dass es sie nicht geben kann, wäre nur durch eine „allumfassend-zuspitzende Verankerung“ an einem „feststehenden Urgrund allen SEINS“ >möglich<, den es natürlich nicht gibt.

Wenn man danach fragt, was eigentlich die „ALTEN PHILOSOPHEN“ (den „traumatisierten Mystiker“ Heraklit ausgenommen) dazu veranlasst hat, sich mithilfe des absolut unveränderlichen SEINs vom GESCHEHEN/WERDEN „vorstellungsmäßig abzusetzen“, dann kommt man recht bald auf eine entsetzlich banale „Schliche“, an der auch Nietzsche systematisch (mystisch-inspiriert?) vorbeigedacht hat. Bei kritisch-genauem Hinsehen wird die Macht des Bösen in den Sündenfallgeschichten (von der maximal-attraktiven Frucht bis zum Brudermord) über ein Erlebnisbild erfahrbar. Tatsächlich ist es ein ausufernder Mangel an „brennendem Geschehensinteresse“, der in die Übernatürlichkeit (Verharren in geschehensüberlegener Position?) ver-ent-führen möchte – über schlangenhafte Ausreden?
So ist es bis heute immer wieder vor allem die banale Unveränderlichkeits-Vorstellung
1. „möglichst verfallresistente Maximalhärte“ (>vorbildliche< Materie) und
2. das bis heute auffällige unveränderliche Beständigkeits-Bewusst-SEIN des männlichen >Lebensweitergebers<,
mit deren „Hilfe(!!!)“ Dialog in ausuferndem Maße – und extrem nachhaltig – verunmöglicht bleibt (nicht nur auf „sprachlicher Ebene“)
- ein Verantwortungsbewusst-SEINS-ZUSTAND durchdringender Härte?

Moses, wie wir dieses erstaunliche „persönliche Bewusstwerden“ heute meistens nennen, war bereits vor mehr als 3200 Jahren „praktisch-theoretisch“ zumindest auf dem ☺Stand☺ der seit Kant „gelehrten Erkenntnistheorie“. Übrigens lässt sich relativ leicht zeigen, dass die einfache Sprache des Dekalogs tatsächlich von „unglaublicher Hintergründigkeit“ zeugt. Im „Grunde“ ist sie „erkennbar unglaublich viel-mehr“ als nur ein Normen-Werk, nach dem °man° sich vorschriftsgemäß „zu richten“ hat - u.a. erkennbar in meiner bösartigen Zuspitzung „in ihrer (anti-)dekalogischen (In-)Konsequenz“ (in diesem Forum nachlesbar seit dem 23. August 2008 um 10:46).
hashem (Name) ist wohl die lautliche Kennzeichnung für unverwechselbare Identität.
Wenn °man° sich jedoch einzig auf die vorstellungsauslösende „Nebenwirkung“ verpasster Namen konzentriert, „verpasst“ °man° systematisch die traumhafte Geschehensverbundenheit der uralten Mitteilungen (denn Vorstellungsvermögen und Erlebnisfähigkeit sind NICHT DASSELBE).
Erich Fromm sagte: „Ein künstlerisch-schöpferischer Mensch ist schöpferisch, ohne zu schlafen; er ist also im Wachsein schöpferisch.“
„Im Traum ist der Mensch ein Dichter, ein Künstler – derselbe Mensch, der im Wachsein alle diese Fähigkeiten verloren hat.“
„Wenn wir unsere Traumsprache verstehen, wissen wir mehr über uns und über andere.
Im Allgemeinen wollen wir aber nicht so viel über uns wissen, es stört uns. Aber es hilft uns, wenn wir weniger Illusionen haben.“
Erich Fromm nennt die Traumsprache „die universale Sprache des Menschen“.

Nachlesbar bleibt das Vorstellungsmodell „vorgestellte Unveränderlichkeit“ tatsächlich katholischerseits dogmatisch festgelegter Glaubensvorstellungs-Urgrund. Und >die vorgestellte Null< , von der aus °man(n)° sich über alle vorgestellten Vollkommenheits-Stufen bis zum WEGEN seiner unüberbietbaren Vollkommenheit „absolut Unveränderlichen“ (extrem nachhaltig) emporgezählt hat, heißt unübersehbar
...>von uns unvollkommenen Menschen<...
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Es handelt sich nicht um überspitzten Intellektualismus, wenn man das absurde Festhalten an der Null als Vorstellungsfundament allen Geschehens in seiner Lächerlichkeit entlarvt. Kinder durchblicken diese erstaunlichen Zusammenhänge oft besser und hintergründiger als Erwachsene:
Wirkliche Begeisterung zwischen... Kindern...

Am 22. Juni 2008 lernte ich völlig unplanbar die zehnjährige Vera und ihren sechsjährigen Bruder Thilo kennen. Als überraschende „Antwort“ darauf, dass ich sie als Persönlichkeiten vollkommen ernst nahm, indem ich auf ihre lebendige Verspieltheit mit lustigen Einfällen reagierte, fragte Vera mich – wie aus der Luft gegriffen: „Warum kann man eigentlich nicht richtig erklären, wie alles ist und wie es zusammenhängt?“
Weil alles ausnahmslos zwischen geschieht und nicht von vorgestellten Nullen aus oder auf sie hin“, sagte ich natürlich: „Nichts lässt sich in unveränderliche Zustände zerteilen.“ Vera fiel dazu sofort Einiges dazu aus dem Biologie-Unterricht ein - und aus der Teilchenphysik. Darauf erklärte ich anschaulich am Beispiel der vorgestellten Geschehenswurst, aufgrund welcher illusorischen Scheibchen-Schneiderei Menschen per Zeitzerteilung mithilfe vorgestellter Zustände auf „die Null als Ausgangspunkt & Vorstellungsfundament allen Geschehens gekommen“ sind, von der aus sich absurdeste Vollkommenheitswelten und unpassendste Vergleiche >in die Welt setzen< lassen. Die wachsende Begeisterung der beiden Kinder „veranlasste mich“, sie zu fragen: „Befindet sich diese spürbare Begeisterung jetzt in unseren Köpfen?“ Es dauerte keine Sekunde: „Alles geschieht nur zwischen“, freuten sich die beiden Kinder. Liebe und Vertrauen brauchte man den beiden Kindern als Erlebniswerte nicht >zusätzlich< zu erklären. Sie kamen sofort von SELBST drauf...
Dann fragten sie, ob ich Lust hätte, mit ihnen Kasperletheater zu spielen...

vorgestellte GESCHEHENS-WURST.pdf
beweglich durchgehende PERLE des GLAUBENS.pdf
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Wenn man die Null als Vorstellungsfundament allen Geschehens „in ihrer (anti-)dekalogischen (In-)Konsequenz auf die Spitze treibt“, wird ihre entsetzliche Idiotie unübersehbar:
1. Wenn man davon ausgeht, das urschöpferische Zwischen „bediene sich“ zur Geschehenserzeugung isolierter Einzelteile, zwischen denen es „zuerst“ einen einmaligen schöpferischer Zusammenhalt herstellen müsse, um „Geschehen zwischen“ erstmals zu ermöglichen,
2. dann wäre Geschehen bemerkenswert „ursprünglich“ aus mehr oder weniger „vorstellbaren Einzelteilen unterschiedlicher und unveränderlicher Art zusammengesetzt“, in die es sich „mit Beendung des Geschehens entsprechend ur-beständlich auflösen“ würde.
3. Geschehen bestünde also grundsätzlich aus lauter unveränderlichen Zuständen,
4. und das urschöpferische Zwischen bräuchte nur geeignetes Zertrennungs- oder Verbindungs-Werkzeug, um nach Gutdünken (gezielt zeitverzögernd oder relativ plötzlich) schöpferisch oder vernichtend auf Geschehen zu wirken.
5. Um „dem Menschen“ in einer solchen „aus festen Bestandteilen konstruierten Geschehenswelt“ einen möglichst „sicheren Arbeitsplatz“ zu ermöglichen, müsste er für sich selbst ständig die beständigsten Zusammenhänge zusammen-suchen, um den Sinn des Lebens dadurch zu „v-“erwirklichen, selbst mit dem Leben möglichst weitgehend davonzukommen. Dazu wäre jedes Mittel recht, da es ja nur „um vergleichsweise größtmögliche Davonkommens-Anteile“ geht, die man sich „zur möglichst weitgehenden Selbsterhaltung sichern“ darf, und zwar:
6. vollkommen rücksichtslos auf Kosten anderer Menschenleben,
7. zu möglichst zeit-ausgedehnt eigenem Vergnügen,
8. nach Bedarf und Belieben mit fremden Eigentum.
9. Denn: was das jeweilige „erlebnishungrige Herz“ nicht (mehr) berührt, ist aus Sicht des jeweils „sich isoliert wähnenden“ Herzens bereits ein völlig vernachlässigungs-werter Zustand: denn alles zukünftige Geschehen gerät „nach abruptem Eintreten der Gegenwart“, die nichts als die „super-scharfe“ Trennungslinie zwischen Zukunft und Vergangenheit ist, in die Zone völlig vergessenswerter Zustände. (Mit „brennendem Geschehensinteresse“ kann man sowieso nirgendwo erfolgreich ankommen.)
10. Es wäre also aus dieser idiotischen Sicht überaus sinnvoll, habgierig faszinierenden Attraktionen nachzulaufen, damit man genug sinnlose Ablenkung hat, die von dieser Sinnlosigkeit des Lebens möglichst wirksam „relativ ablenkt“.
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Oder sollte sich jedes persönliche Bewusstwerden* sorgend und aufrichtig danach fragen, was geschieht/wird wirklich?:
1. Alles geschieht/wird einmalig. (Das „Ende der starren Systeme“ ist heute „sogar naturwissenschaftlich“ nicht mehr zu übersehen.)
2. Alles geschieht/wird zwischen: Raumzeit ist keine Grund-Voraussetzung für Geschehen/Werden – sondern äußerst hintergründige Folge von Geschehen/Werden.
3. Auch >so tun, als ob nie geschehen< geschieht (oft als >interne Absprache<) und wird von der unentrinnbaren Integrationskraft allen Geschehens in aller geradlinigen Konsequenz schonungslos detailliert beantwortet. Die unentrinnbare Integrationskraft des Geschehens/Werdens ist keine statisch-passive Anziehungskraft, sondern von absolut entscheidender Konsequenz – in erkennbar unermesslicher Geradlinigkeit: Geschehen ist unvorstellbar hintergründig und absolut integrativ. Missachtetes und misshandeltes Geschehen zeigt „mit der Zeit“ schonungslos detailliert, wie Geschehen nicht aus sich rauslässt: Solange wir unseren Projektionen mehr „zutrauen“ als dem Geschehen, führt uns die unbenennbare Integrationskraft des Geschehens unsere Idiotie vor Augen. (Wegschauen?)
4. Absolute Unveränderlichkeiten (z.B. erzeugbar durch abstrakte Vergleichs-Systematik) sind reine Vorstellungssache. Da hilft keine Glaubensvorstellung dran vorbei!
5. Geschehen vertraut uns seine „integrative Unentrinnbarkeit“ als „gewissenhafte Fragenfolge“ an: 1. Was ist, was geschieht, welche positiv-schöpferischen und welche einengend-zustandsfixierten Entwicklungsrichtungen sind möglich? 2. Wie kann ich Werden (also durch sprichwörtliches „Hinsehen“ erkennbare positive Entwicklungsmöglichkeiten) nach Kräften unterstützen? Gegenseitiges Vertrauen, ein zugleich unfassbares und sehr konkret erfahrbares Zwischen-Phänomen, kann also nur nach unablässig konkretem Bemühen in allen erkennbaren Zwischen-Bereichen des ewigen Geschehens/Werdens
werden
(6. Morde nicht. 7. Buhle nicht. 8. Stiehl nicht.)
9. und findet sich da ein, wo sorgend und aufrichtig danach gefragt wird, was wirklich geschieht (geschehen ist).
10. Man sollte sich nicht von Attraktionen (verschiedenster Art) faszinieren lassen. Sonst besteht die Gefahr, gierig zu werden und „Wesentliches vergessen“ zu wollen.


*Persönlichkeit ist die ureigene urdynamische Substanz, die sich dem Gegenüber vermittelt. Sie ereignet sich (geschieht, erscheint) ausschließlich in der gegenseitigen Wahrnehmung des „Anderen“ – nirgendwo anders. Zeit-räumlicher „Halt“ ist ebenso unmöglich wie totale (ungegenseitige) Eigenwahrnehmung („Aus“ und „In“ als eine Richtung).
Ich erkläre die sich gegenseitig (nicht in bestimmbarer Reihenfolge) bedingenden Wahrnehmungsvoraussetzungen „Fremd- und Selbst-Wahrnehmung“ meistens, wenn es möglichst kurz geschehen soll, ziemlich frech an diesem Beispiel:
Wenn ich bewusstlos-schlaftrunken aus dem Bett falle und dadurch „unvermittelt-hart“ aufwache: erfahre ich zuerst, dass ich mich an äußerem Geschehen gestoßen habe, damit mir die Voraussetzung gegeben ist, dass ich >mich< (zuerst meines Selbst-Geschehens wie nachfolgend des Geschehens außer mir) bewusstwerden kann? – oder geschieht es etwa „irgendwie umgekehrt“?
Es ist also nicht das vorüber-gehend motivierende Zusammenwirken ansonsten »starrer« Einzelteilchen, das Authentizität – also gegenseitiges Authentizitäts-Erleben – ermöglicht.
Es bleibt die unaufhörliche Bewegtheit in ihrer einzigartig verbindenden Gegenseitigkeit, die nie aus sich rauslässt – zu keiner Zeit und an keinem Ort.

wie ZWISCHEN geschieht.pdf
meine 16 letzten „MEIN-GOTTESBILD“-Beiträge 2008.pdf
gescheiterte MISSION.pdf
wegSCHAU-ERZIEHUNG.pdf (SUCHT nach Folgsamkeits-»Bewegungen«?pdf)
zum-Teufel-LINK.pdf
mp3-Datei-LINK.pdf - diese Datei verlinkte bis zum Januar 2010 zur DLF-Interview-Sendung vom 22.03.09: Grenzgänger - Der Quantenphysiker Thomas Görnitz von Hans-Jürgen Heinrichs.
Weil diese mp3-Datei nicht mehr vom Deutschlandfunk „zum Runterladen angeboten“ wird, habe ich mp3-Datei-LINK.pdf um eine Seite mit „2 quantentheoretischen Videolinks“ erweitert. Meine Notizen während dieses DLF-Gesprächs (was Quantenphysik mit Welt als Ganzes, Geist und Materie usw. zu tun hat...) habe ich im April 2009 als Seite 14 in kein APRIL-SCHERZ 01.04.2009.pdf übernommen.

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